Erster Strandtag

Noch vor dem Frühstück wollten wir Tennis spielen. „Früh am Morgen ist es sicher sehr angenehm“, dachten wir euphorisch. Denkste! Kurz nach 8 Uhr standen wir auf dem Teerplatz. Doch schon nach dem Einspielen gaben wir Forfait. 1 zu 0 für die Sonne, die schon mit voller Energie ihre Strahlen in den leichten Sonnenbrand im Nacken stach.
Lieber Herr Federer, wie kannst du als Schweizer in Australien einen Grand Slam gewinnen? Wir haben zum letzten Mal bei in der prallen Sonne bei dieser Hitze Tennis gespielt!

Nach dem Frühstück war das Treffen mit dem Reiseveranstalter. Ich ging alleine Zwinkernd. Für morgen habe ich nun eine private, deutschsprachige Bali-Tagestour für uns ganz alleine gebucht. Auch das besteigen eines noch aktiven Vulkans weckte mein Interesse, jetzt muss ich nur noch Valentina zu diesem Abenteuer überreden.

Nach dem „Nach-Frühstücks-Schlaf“ ging es wieder an den Strand. Hier sind die 36°C wegen dem leichten Wind viel erträglicher. Während sich Valentina auf der Liege gemütlich machte, war ich natürlich mit der Schnorchelausrüstung im Wasser.

Um für unser Abendessen ein geeignetes Restaurant zu finden, liefen wir gemütlich dem schmalen Fussweg am Strand entlang. Wir hatten Einblicke in andere schöne und verträumte Hotelanlagen, aber auch in die balinesische Unordentlichkeit. Sie lassen ihre Sachen um ihre Verkaufsstände und Hütten herumliegen. Für die Balinesen ganz normal, aber uns Touris kann dies abschrecken.

Da wir beide wieder mal Lust auf etwas Vertrautes hatten, liessen wir uns beim Italiener nieder und gönnten uns beiden je eine Pizza.