Morgens musste ich Philippe zum Bett rausholen um mein geliebtes Frühstück gemütlich einnehmen zu können. Das ist für mich in den Ferien wichtig. Unser Hotel ist da eher ungemütlich: Frühstück nur bis 10 Uhr. ![]()
Da mein geliebter Freund morgens eine gute Halbestunde braucht bis er wach ist, schläft er noch beim Betreten des Frühstücksbuffets; Wir hatten unseren Frühstück-Bon nicht dabei…
…noch mal zurück, mein Schatz.
Um nach dem Frühstück am Strand zu liegen, fehlten dann die Karten für das Strandtuch…
…noch einmal zurück, mein Schatz.
Jetzt war Philippe auch wach. Ich musste ihn fast zurückhalten, dass er nicht gleich nach dem Essen seinen täglichen zweistündigen Schnorchelausflug startete.
Wie war das noch mal mit dem Essen und anschliessendem Baden!?!
Könnt ihr mir schreiben, warum man wirklich warten sollte?
Da war es so weit: Schlafmodus EIN.
Als mein 007-Wasser-Agent glücklich zum Wasser heraus stieg, mit voller Freude: „Ich muss dir unbedingt zeigen was ich alles gesehen habe“, und holte seine Unterwasserkamera hervor. Unglaublich was Philippe alles sah: Korallen, Anemonen, Schnecken, Preussenfische, kleinere Barsche, Grundeln mit Kraben in symbiose, Seesterne in allen Farben, Seeigel, wunder schöner kleiner Feuerfisch, schrecklich hässliche Seegurken & jetzt erfahre ich auch noch von einer kleinen Schlange…
Zeit aufzuhören mit der Aufzählung der Meerunterwelt. Ich möchte schliesslich morgen wieder Baden gehen. Es ist ein sehr schöner Sandstrand. Das Meer ist ganz klar, zumindest die ersten 15 Meter. Da plantsche ich herum, ganz ohne „Meergetier“.
Wir gönnten uns in der Hoteleigenen Strandbar ein Ginger Ale, dass nicht das selbe ist wie wir es kennen, aber uns trotzdem gut schmeckte. Das Hotel hat Europäische Preise. Doch wenige Meter am Strand entlang kostet es nur noch die Hälfte. Dies hat Philippe schnell herausgefunden
. Im „Tante-Emma-Laden“ an der Strasse nur noch die Hälfte der Hälfte.
Unser Nachessen heute war der Hit. Für mich das Beste bis jetzt. Salat Buffet, Frühlingsrollen, Käse, Mie Goreng, Pasta Salom, Ice Cream, Black Rice Pudding, vieeel Bier, bizzli Sprite, Espresso, Kaffee und Tänzerische Darbietung.
Eine lange Rechnung im grossen Umschlag gab es für den netten Abend: 305’325 Rupiah. Minus vier Stellen, so hat es mich Philippe gelernt, also bisschen mehr als 30 Franken!
Ja wir haben uns getraut! Wir sind bei unserem allabendlichen Rückweg zum Hotel an jeglichen Massage Baracken vorbei Spaziert. „Massage?“, wird man von allen Seiten angesprochen. Unser „No, thank you!“ kommt mittlerweile schon fast vor der Frage.
Gestern gab es zum Ersten mal eine Antwort auf Deutsch: „Waaruum?“. Sie brachte uns damit ganz schön zum lachen. Ja das fragte ich Philippe auch. Danke liebe „Frau Waaruum“, die Fussmassage heute war richtig gut. Gemeinsam genossen wir 30 Minuten Massage, und Philippe bekam durch ein Missverständnis zusätzlich noch eine Pedicure. Unglaublich, diese Fussmassage war um einiges besser als ich es bis jetzt kannte. 30 Minuten kosten 3 Franken.
Ich weiss wo ich bald wieder sein werde.
nur morgen nicht… Weil morgen sind wir fort… Wir haben ein Date… ein Jubiläum…