Big City Live, HongKong + KowLoon

Nach einem seeehr langem 12h-Flug bin ich Frühmorgens in Hong Kong angekommen. Der Airport-Express, einer Mischung aus U-Bahn und Zug, bringt mich innerhalb wenigen Minuten direkt in das Zentrum von Hong Kong. Das Navi zeigt mir an, nur 1,2km bis zum Hotel. Ach das mach ich zu Fuss, dan kann ich ja schon was von Hong Kong sehen. Ich habe jedoch nicht daran gedacht, dass Hong Kong am Hang gebaut wurde, es waren dann doch noch einige Höhenmeter und Treppen. Zum Glück durfte ich nur mit 20kg Gepäck reisen.
Einchecken konnte ich noch nicht, jedoch das Gepäck deponieren. Es geht nun einiges leichter auf einen Stadtrundgang.

In China werden Gerüste aus Bambus gebaut, die einzelenen Rohre werden mit Schnüren von Hand zusammengebunden. Auch Hochhäuser bekommen solch ein Gerüst!

Ich nehme die Peak-Standseilbahn, die mich hoch auf den Hügel bringt. Aus 550m Höhe geniesst man auf einer Aussichtsplattform eine beeindruckende Aussicht auf Hong Kong.

Mittlerweile ist es nach Mittag und ich gehe zurück zum Hotel, um fertig einzuchecken und ein klein wenig Schlaf nachzuholen. Ich möchte für die Nacht wieder Energie haben.

Kurz vor dem eindunkeln bringen mich die berühmten Rolltreppen Hong Kongs runter in Richtung Hafen. Ich verlasse HongKong Island mit dem „Star Fary“-Schiff und lasse mich rüber zur Zwillingsstadt KowLoon. Ich geniesse während der Schifffahrt das Hochhauspanorama auf der Vorder- und Rückseite des Schiffes.

Am Hafen von KowLoon werden verschiedene Gebäude mit Beamern beläuchtet, das Bild und die Farben welchseln ständig, was sehr schön aussieht.

Nächstes Ziel war der „Temple Street Night Market“ im Norden der Stadt, der jeden Abend ab 20 Uhr bis nach Mitternacht geöffnet ist. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich und ich fülle meinen leeren Magen mit allerlei spezialitäten. Zum Glück habe ich nie etwas erwischt, dass mir nicht schmeckte. Aber ich habe viele fremde Geschmäcker kennengelernt.

Mit vollem Magen und voller Taschen reise ich per U-Bahn zurück nach Hong Kong und ins Hotel.
Anstehen in der U-Bahn: Diese Personem machen es genau so wie es sein muss 🙂

Zurück im Hotel geniesse ich noch kurz den schönen Ausblick aus meinem Zimmerfenster, bevor ich erschöpft ins Bett falle.