Heute morgen schüttete wieder ein Monsunregen über die Insel hinunter. Darum blieben wir liegen und verpassten so die Deadline fürs Frühstück. Als die Sonne wieder schien machten wir uns mit leerem Magen zu Fuss auf den Weg, Ziel war der Strand „Coral Cove“, dort ist der beste Ort zum Schnorcheln, hatte ich im Internet gelesen. Die funf Kilometer Weg kamen uns wegen der Hitze vor wie ein Halbtagesmarsch. Hier Panoramabilder des Strandes:
Mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen schwammen wir also vor dem Strand herum und mussten schnell feststellen, dass wir gar nichts sehen. Nur wenn ich tauchte sah ich die Korallen und die wenigen Fische, doch auch erst dann, wenn ich mit ihnen fast kollidierte. Warscheinlich haben wir einfach keinen guten Tag erwischt…
Zwei verlassene Liegestühle (sie gehörten sicher zu einem Hotel, aber dies war uns in diesem Moment egal) kamen uns gerade recht. Zwischen zwei grössere Steine hatten wir einen Strandabschnitt für uns alleine.
Die mitgebrachten Früchte, die uns das Hotel im Fruchtkorb im Zimmer bereitlegte, landeten genussvoll in unseren Mägen.
Mit dem Sammeltaxi, das sind Pickups, auf deren Ladefläche der Gast platznehmen kann, ging es zurück zum Hotel, und anschliessend mit dem Shuttle-Service des Hotels wieder an den Lamai. Die zweite und letzte Anprobe war fällig.
Bevor es zurück zum Hotel ging, besuchten wir das Restaurant einer Auswanderfamilie von „Goodbye Deutschland“, um einen Espresso und zwei Cocktails zu geniessen und ein Interssantes Gespräch mit einem „Ausgewanderten“ zu führen. Also wenn ihr Rechtschreibefehler findet, liegt es vermutlich an den zwei getrunkenen „Mai Tai“ ![]()