Mit dem Scooter um die Insel

Bei jedem Urlaub kommt dieser Tag einmal. Bei uns war er heute: Der letzte ganze Tag.

Samui ist voll von Scootern. Das ist hier das Hauptbewegungsmittel, ob zu zweit, zu dritt, mit Baby oder Hund… und bei Regen mit Regenschirm! An den Füssen Flip-Flops und auf dem Kopf kein Helm. Auch 8 Jährige fahren hier schon rum!
Es gibt sogar Scooter-Taxis. Einer wollte mal uns beide mitnehmen Er fuhr zu uns ran und fragte „Taxi Taxi??“. Auf seinem T-Shirt stand auch TAXI.
Und der Verkehr ist nicht so geregelt wie in der Schweiz. Viele fahren so wie sie wollen! Bei rot über die Kreuzung ist keine Seltenheit und dass mal einer auf deiner Spur mit Lichthupe entgegenkommt ist auch fast normal.
Mit festen Schuhen und Helm begaben wir uns heute sehr vorsichtig mit einem gemieteten Roller (10 Fr. für 24h) einmal um die Insel.

Erstes Ziel war das Fischerdörfchen im Norden bei Bo Phut. Ein Espresso in einem schönen Cafe direkt am Meer, da geniesst sich diese „Brühe“ doch am besten. Valentina vermisste den feinen yellow-Espresso… Naja, bald kann sie ihn ja wieder trinken Lachend

Nächster Zwischenstopp war der Big Buddha. Gewaltig, diese riesige Statue!

Gleich in der Nähe war die Tempelanlage Nuan Naram, auch dort hatte es riesige Figuren. Und sehr kitschige Häuser. Wir kamen uns vor wie in China.

Weiter ging es auf der Ringstrasse in den Westen. in Nathon, dort wo die meisten Einheimischen leben, ging es auf unsere letzte Einkaufstour. Hier ist es am günstigsten, da hier die Touristen eher eine Seltenheit sind. Unter einer Wellblechdach-Hütte *schwitz schwitz* war ein Markt für die Inselbewohner. Valentina wurde mit dem Ich-muss-das-kaufen-Virus angesteckt und war nicht mehr aufzuhalten. Ist ja auch kein Wunder bei diesen Preisen! Sieben Beldona-BH’s für umgerechnet 28 Franken ist nur ein Beispiel.

Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass wir alles gekaufte in die Koffer bringen und diese das Freigepäck-Gewicht nicht überschreiten.